Hauptmenü

Der (Wieder-)einstieg in die analoge Fotografie

Die eigentliche Faszination der analogen Fotografie liegt bei mir in der Liebe zu alten Kameras. Wer eine Leica M6 sieht, sie „begreift“ und ihre Geräusche hört, wird von dieser Kamera begeistert sein. Zudem kommt, dass der Einstieg in die analoge Fotografie zunächst sehr günstig ist, alte Kameras kosten vergleichsweise wenig. Auch die Auswahl an Filmen ist noch groß, wenn auch nicht mehr im Drogeriemarkt oder beim örtlichen Fotohändler, der nur noch wenige Standardformate vorhält.

Was man meiner Meinung nach vermeiden sollte, ist die analoge Kamera neben der digitalen Kamera einzusetzen und die Ergebnisse direkt zu vergleichen. Besser scheint es mir, wenn ich mich bewusst auf ein Projekt konzentriere, das ich dann entweder digital oder analog fotografiere, z.B. eine Portraitserie unter Studiolicht-Bedingungen ausschließlich mit der Hasselblad 500 C/M. Hier kommt dann die digitale Kamera nicht zum Einsatz. Ich konzentriere mich auf das aufwändigere Prozedere mit der analogen Technik und lasse mich bewusst auf diesen Prozess ein.

Für konsequent analoge Bilder gehe ich nach Stuttgart zu prolab für eine Schwarzweiss-Filmentwicklung und Papierabzüge. Doch in der Regel verlasse ich nach der Filmentwicklung im Labor den analogen Workflow und scanne die Negative. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Scannen mit dem eigenen Durchlichtscanner Canon 9000 Mark II keine sonderlich befriedigenden Ergebnisse gebracht hat. Das liegt sicher auch daran, dass meine Erfahrung mit dem Scannen nur unzureichend ist und die Canon-Software im Vergleich zur Scansoftware „SilverFast“ nicht das Maximale aus dem Gerät „herausholt“.  Filme schicke ich nun per Post zu pixelgrain oder zu MeinFilmLab und erhalte die fertig gescannten Bilder in erstklassiger Qualität und „staubfrei“ als Download zurück.

Mein Vorteil als Händler von gebrauchten Kameras ist die ständige Verfügbarkeit analoger Kameratechnik und die ständig wechselnden Typen und Arten im Ankauf. Mal kann ich für einen Sonntagsausflug auf eine klassische Leica M3 zurückgreifen, mal ist eine Mittelformatkamera wie die Fuji GW690 am Lager oder eine analoge Kompaktkamera wie die Yashica T4.

Dei meisten Kameras, die ich ankaufe, will ich am liebsten behalten, also sammeln, doch das wäre in diesem Beruf eine ungünstige Leidenschaft. Und so stelle ich dann und wann meine Erfahrungen mit der einen oder anderen Kamera auf dieser Internetseite ins Netz, bevor sie dann ein leidenschaftlicher Fotograf für sich gewinnt und die Kamera zu „neuem Leben“ erweckt.

10. Februar 2017|

jetzt Kamera verkaufen

Wie funktioniert der Kameraankauf?

Hier klicken