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Vom Sterben der Fotoindustrie

Das Smartphone und insbesondere das Apple IPhone haben geschafft, was die Fotoindustrie stets versuchte, eine „Immer-dabei-Kamera“ Realität werden zu lassen. Für die allermeisten Menschen ist dies das entscheidende Argument. Der Charme einer kleinen Taschenkamera mit überzeugender Bildqualität und den Vorteilen der Digitalisierung hat den so genannten Amateurmarkt bei den Fotokameras nahezu verschwinden lassen.

Diese Entwicklung wird sich fortsetzen. Zudem wird ein Trend vom statischen Bild (Foto) zum bewegten Bild (Video) erkennbar. Action-Cams, Fotodrohnen, Bodycams, 360-Grad-Aufnahmegeräte, Virtuelle Realität mit Datenbrillen und das  Thema Vernetzbarkeit rücken zudem in den Fokus.

Der aktuelle Digital-Kameramarkt wird sich im gehobenen semiprofessionellen Bereich und im hochqualitativen „Profi“markt mit seinen spezialisierten Kameras und Objektiven fortsetzen und hier immer stärker zur exklusiven Nische werden anstatt ein Massenmarkt zu sein.

 

Zur großen Fotomesse Photokina 2016 schreibt die Presse: „Große Rückgänge für klassische Kameras“ (Berliner Morgenpost).
Gemeint sind hierbei nicht etwa die analogen Kameras, sondern mit „klassischen Kameras“ werden die (messe-)aktuellen modernen digitalen Spiegelreflex-Fotoausrüstungen beschrieben. Der Photoindustrie-Verband (PIV) spricht von einem Absatzrückgang von 13% bei den klassischen Kameras, also dem aktuellen Sortiment.

 

Und dieser Fototrend findet sich auch im klassischen analogen Fotomarkt bei den Gebrauchtkameras. Der ehemalige „Amateurmarkt“ ist im Second-Hand-Bereich zwar existent, aber allein wegen der großen Masse an noch vorhandenen Kameras. Die finden aber nur zu Schleuderpreisen überhaupt noch Abnehmer. Einen nennenswerten Marktwert erreichen die ehemals professionellen Kameramodelle, die schon früher vergleichsweise selten und teuer waren. Leica und Hasselblad zählen sicher dazu.

Bei analog. klassische Kameras finden Sie deshalb meist grundüberholte Kameras in einem ausgezeichneten optischen und technischen Zustand. Auch kaufen wir nur entsprechend erhaltenswerte Kameras und Objektive an.
Die Zeiten der Sammler und Vitrinenstücke ist vorbei, fast täglich werden uns umfangreiche Sammlungsauflösungen angeboten, viele unbenutzte, oft noch originalverpackte und verschweißte Stücke sind darunter. Es gibt sie nur noch selten, die Sammler, die ein solches Hobby weiter pflegen.

Heute verkaufen wir klassische Kameras in an ambitionierte Fotografen, die sich mit der Fotografie, insbesondere mit der Analogfotografie beschäftigen und mit dem Neuerwerb „arbeiten“ möchten. Für unsere Käufer bedeutet dies ein tadelloser Zustand, nicht nur optisch, sondern auch in der technischen Funktion.

18. August 2016|

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