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alte analoge objektive an modernen digitalen kameras verwenden (Teil 3)

Am Beispiel der Messucherkamera Leica M Typ 240 und einem klassischen Leitz Summicron 50mm 2.0 „Rigid“ von 1960

Ein Vorteil des Leica-M-Systems ist die „Abwärtskompatibilität“ des Leica-M-Bajonetts, also die grundsätzliche Verwendbarkeit von Leica M – Objektiven aus einer langen Traditionsreihe an modernen Leica-Kameras mit digitalem Aufnahmesensor.

Doch was leistet ein klassisches Leica Objektiv, das seinerzeit für Film konzipiert wurde, an heutigen digitalen Kameras?

Hier im Vergleich steht ein klassisches Leica Summicron 50mm 2.0 aus 1960, auch „Type 2“ oder „Rigid“ genannt, eine nicht (mehr) versenkbare, starre (rigid) Version im Gegensatz zu seinem „versenkbaren“ Vorgänger mit M39-Schraubgewinde. Das Type 2 Objektiv gab es mit dem Leica M-Bajonett und (sehr selten) mit M39-Schraubanschluss.

Leitz Summicron 50mm 2.0 | Rigid | Type 2

Fazit: Das „analoge Objektiv“ entfaltet an einer digitalen Leica M (Typ 240) bereits ab Blende 2.0 eine beeindruckende Leistung.

Bei Offenblende 2.0 erreicht es bereits Spitzenwerte bei der Darstellung der Pixel (Auflösung), die Bilder wirken kontrastreich. Die Schärfeleistung nimmt in den Randbereichen ab. Das Objektiv zeigt nur geringe Vignettierung in den Randbereichen und Ecken.

Mit zunehmender Blendenstufe wird die Abbildungsleistung besser bis das Optimum bei Blende 8 erreicht wird und danach die Qualität wieder leicht abfällt.

Links die Leica Aufnahmen mit Offenblende 2.0 und rechts die Aufnahmen mit Blende 11, jeweils das unbearbeitete RAW-Bild (als JPG konvertiert).
Nutzen Sie den Schieberegler unterhalb der Bildmotive, um die Unterschiede sichtbar zu machen.

links Blende 2 | rechts Blende 11
Bereits bei Offenblende tolle Abbildungsleistung. Schärfe nimmt in den Randbereichen ab. Schärfepunkt ist der Zaun.

links Blende 2 | rechts Blende 5.6
Jede Blendenstufe verbessert beim Leica-Objektiv die Abbildungsleistung deutlich, vor allem bei der Schärfe in den Randbereichen.

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